Bonität

Bonität, auch bekannt als Kreditwürdigkeit, ist in der Finanzwirtschaft die Eigenschaft, Schulden zurückzuzahlen. Dies kann sich auf natürliche Personen, Firmen oder Staaten beziehen. Die Bonität beinhaltet zwei Kriterien: Die wirtschaftliche Zahlungsfähigkeit und die Zahlungswilligkeit.

Bei der wirtschaftlichen Zahlungsfähigkeit geht es darum, ob der Kreditnehmer mit seinen Einkünften dazu in der Lage sein wird, die Schuld zu begleichen. Bei der Zahlungswilligkeit geht es darum, ob der Kreditnehmer auch zu der Tilgung bereit ist. Bei einer Bonitätsprüfung steht die wirtschaftliche Zahlungsfähigkeit im Vordergrund. Ratingagenturen und Kreditinstitute nehmen bei ihren Schuldnern eine Einstufung der Bonität vor.

Ein Beispiel: Bei der Creditreform Unternehmensgruppe, eine Wirtschaftsauskunft und Inkassodienstleister, wird die Ausfallwahrscheinlichkeit in acht Stufen festgelegt. Von der ausgezeichneten Bonität mit einem Ausfallrisiko von 0,10 % über die schwache Bonität mit einem Ausfallrisiko von 17,27 % bis hin zu den harten Negativmerkmalen mit einem Bonitätsindex von 600.

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