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Wissenswertes über Kreditkartengebühren am Automaten und online

Sie sind kurz davor, Ihren Zahlungsvorgang im Online-Shop abzuschließen und fragen sich plötzlich: Gibt es da noch versteckte Kosten? Oder vielleicht stehen Sie im Ausland am Automaten und wissen gar nicht recht, wie es sich mit den Abhebegebühren Ihrer Kreditkarte verhält.

Eine Kreditkarte ist praktisch und bringt viele Vorteile mit sich. Doch ein paar Grundlagen sollte der Kunde kennen, um nicht in Kostenfallen zu tappen. Wir verraten, was Sie über Kreditkartenzahlungen wissen müssen.

Wer kommt für Gebühren bei der Kreditkartenzahlung auf?

Während Kreditkarten in anderen Ländern zum alltäglichen Zahlungsmittel gehören, werden Kreditkartenzahlungen bei uns nicht überall angenommen. Tatsächlich haben Kreditkarten im internationalen Vergleich bei uns einen deutlich niedrigeren Stellenwert. In den USA dagegen kann man die Kreditkarte getrost das Zahlungsmittel überhaupt betiteln. Grundsätzlich können Kreditkarten also sehr attraktiv sein. Doch es gibt einen Grund, warum viele Händler bei uns darauf verzichten, Kreditkartenzahlungen anzubieten: Jedes Zahlungsmittel ist mit Kosten verbunden. Es muss ein entsprechendes Lesegerät angeschafft werden, außerdem kommt für gewöhnlich der Händler für die Überweisungskosten auf. Wenn die Kreditkartenzahlung angeboten wird, dann bei vielen Händlern häufig erst ab einem bestimmten Betrag.

Die Gebühr, die Händler zahlen, ist bei der Kreditkartenzahlung aber nur unwesentlich höher als bei der Girokarte: Während es bei der Girokarte 0,2 % der Zahlung sind, sind es bei der Kreditkarte 0,3 Prozent. Das betrifft zum Beispiel MasterCard oder Visa. Außerdem ist für Kunden zu beachten, dass die Kosten sowohl online als auch offline bei einigen Händlern am Ende dennoch auf den Kunden umgewälzt werden. Sogar bei Online Casinos, in denen Kreditkarten ein gängiges Zahlungsmittel sind, sollte der Kunde genau hinsehen. Möchten Sie zum Beispiel den beliebten Spielautomaten Buch der Toten spielen und auf einen echten Gewinn hoffen, kommen Sie um die Einzahlung nicht herum. Online Casino ist aber nicht gleich Online Casino, die Transaktionsgebühren können variieren. So verhält es sich auch in anderen Bereichen. Die Lufthansa ist ebenfalls dafür bekannt, dass bei der unternehmenseigenen Kreditkarte „Miles & More“ Extra-Kosten anfallen.

Händler können Kosten zwar auf ihre Kunden umlagern, müssen jedwede Gebühren aber ausweisen. Zahlen Sie außerdem im Einzelhandel per Kreditkarte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine Gebühr zahlen, sehr gering. In Internet dagegen lohnt sich ein genauerer Blick auf die Geschäftsbedingungen, da unterschiedliche Kosten anfallen können.

Abhebungen per Kreditkarte im In- und Ausland

Wer kostenlos mit seiner Kreditkarte Geld am Automaten abheben möchte, entscheidet sich am besten für einen der Anbieter, die auf Gebühren verzichten. Dazu gehören zum Beispiel die DKB Kreditkarte oder die N26 Kreditkarte. Grundsätzlich gilt aber: Nicht jede Kreditkarte, die auf der ganzen Welt akzeptiert wird, ermöglicht immer kostenfreie Abhebungen. Wer besonders großen Wert darauf legt, eine gute Kreditkarte für den Urlaub zu haben, sollte entsprechend Angebote vergleichen.

Auf den verschiedenen Automaten sind in der Regel diverse Karten-Logos zu finden. So wissen Nutzer schnell, dass hier zum Beispiel mit Visa oder MasterCard abgehoben werden kann. Sie wissen aber noch nicht, ob Gebühren anfallen. Hilfreich ist es, auf den Internetseiten der Kreditkartengesellschaften nach geeigneten Automaten zu suchen. Möchte man zudem in Deutschland Geld abheben, wird in den meisten Fällen einfach die reguläre Bankkarte gezückt. Dabei gilt, genau wie bei der Kreditkarte: Nutzt man einen Geldautomaten, der zum Unternehmen gehört, fallen keine Gebühren an. Externe Automaten dagegen können mit einer Bearbeitungsgebühr einhergehen. Wie hoch diese ausfällt, wird dann am Automaten angezeigt. Die Banken sind verpflichtet, die Kunden auf jedwede Gebühren hinzuweisen, die für Abhebungen anfallen.

Möchten Sie innerhalb der EU Geld abheben, kann es mit Ihrer Kreditkarte bei Fremdbanken schnell zu Gebühren kommen. Sie werden diese am Automaten sehen. Auch hier gibt es aber wieder Kreditkarten, für die EU-weit keine Gebühren anfallen. Ein weiteres Modell ist auch, dass Sie eine bestimmte Anzahl an kostenlosen Abhebungen pro Jahr haben, bis dann von Ihrer Bank Gebühren erhoben werden. Beim weltweiten und dauerhaften Einsatz lohnt sich der Kreditkartenvergleich ebenfalls. In diesem Fall macht es am meisten Sinn, eine Kreditkarte zu wählen, die weltweit kostenfreie Abhebungen ermöglicht.

Kreditkarte muss zu den Bedürfnissen passen

Welche Kreditkarte die beste ist, das hängt von den persönlichen Anforderungen ab. Manch einer bevorzugt persönliche Ansprechpartner vor Ort, andere Menschen möchten möglichst flexibel sein und sind mit einer Online-Bank zufrieden. Hilfreich ist ein Kreditkartenvergleich, den Sie auch bei uns finden können. Vergleichen Sie Konditionen, Zusatzleistungen, die Gesamtkosten und natürlich zusätzliche Gebühren für Abhebungen, sollte es denn welche geben. Ebenfalls interessant ist, sich über den Kreditrahmen zu informieren. Denn auch hier können ganz unterschiedliche Bedürfnisse deutlich werden.

Sollten Sie im Ausland vor einem Automaten stehen und sich vor hohen Gebühren fürchten, empfiehlt sich ein erneuter Check. Denn Fremdbanken können unnötig hohe Gebühren einfordern, die Sie leicht vermeiden können. Auch Fremdwährungen spielen hier eine Rolle, Gebühren können die üblichen 2,5 % schnell übersteigen. Wechselkurse und hohe Margen sind ebenfalls oft nur schwer nachvollziehbar, weshalb es sinnvoll ist, vorab Informationen zu den Zahlungsvorgängen im jeweiligen Ausland einzuholen.

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